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Gemeinsame Schülerprojekte

Dichterwettstreit im Brunnenviertel
Wahlprüfsteine - Schüler mischen sich ein (Projekt 2011)
Schule im Unternehmen
SchülerInnen mischen sich in die Politik ein

Nicht nur die Schulen des Bildungsverbundes kooperieren miteinander. Auch die Schüler finden immer wieder – über alle Schulgrenzen hinweg – zu gemeinsamen Projekten und Aktionen zusammen. Es ist ihre Zukunft, über die im Gebiet entschieden wird. Sie schreiben, sie gestalten, sie treten mit anderen in einen Dialog, sie mischen sich ein.

Dichterwettstreit im Brunnenviertel

Am 18. Juni 2011 fand der vom Bildungsverbund Brunnenviertel organisierte große Dichter-Wettstreit statt, an dem sich mehr als tausend SchülerInnen aus dem Weddinger Brunnenviertel und aus Alt-Mitte mit Geschichten und Gedichten beteiligt hatten. Eine Auswahl wurde auf großen Hintergleis-Plakaten an U-Bahnhöfen ausgehängt.
30 AutorInnen traten vor einer unabhängigen Schriftsteller-Jury zum Wettbewerb an. Sie erzählten vom Friedrichstadtpalast und von der Koranschule, von „Straßenpennern“, Bankräubern und Graffiti sprühenden Polizisten, von Arbeitslosigkeit und Einsamkeit,  immer aber auch davon, dass ihr Kiez ihnen „Heimat“ und Zuhause ist. Den 1. Preis – einen von der degewo gestifteten elektronischen Bilderrahmen – errang die 12-jährige Acelya von der Heinrich-Seidel-Schule mit ihrer Geschichte „Mein eigenes Universum“.
Ihre Geschichte und viele weitere Texte finden sich in dem Büchlein „Mitte.

Wahlprüfsteine - Schüler mischen sich ein (Projekt 2011)

Schüler der Klassen 9 bis 12 mischen sich aktiv in die Politik ein. Anlässlich der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011 entwickeln sie Wahlprüfsteine zum Thema „Integration durch Bildung“. Im Stadtentwicklungskonzept des Berliner Senats hat das Handlungsfeld „attraktive Bildungslandschaft“ im Brunnenviertel oberste Priorität.  Die Schüler prüfen, ob diesem Versprechen auch praktische Konsequenzen folgen. Sie entwickeln eine eigene Plattform zum Thema „Integration durch Bildung“ und erstellen eine Resolution, die auf einem öffentlichen Forum mit Spitzenpolitikern der Parteien diskutiert wird.

Schule im Unternehmen

Betriebspraktikum "Mein Zuhause 2025" in der degewo 2010

„Mein Zuhause 2025“ hieß das Betriebspraktikum, zu dem die degewo 14-, 15- und 16-jährige SchülerInnen der Willy Brandt Schule im März 2010 eingeladen hatte. Das Wohnungsunternehmen wollte wissen, was es für ein Wohn- und Lebensumfeld tun kann, in dem junge Menschen ihre Wünsche und Ziele auch verwirklichen können. Drei Wochen lang erkundeten die SchülerInnen ihr Quartier, analysierten Beziehungen zwischen Nachbarn, lernten die vielfältigen Arbeitsfelder der Wohnungswirtschaft kennen  und formulierten ihre Zukunftsvorstellungen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie auf der Veranstaltung „Verantwortung für die Stadt“ vor großem Publikum und diskutierten darüber mit der Vorstandsvorsitzenden der Berliner Stadtreinigung (BSR), Vera Gäde-Butzlaff,  und mit Werner Gegenbauer, Aufsichtsratsvorsitzender der Gegenbauer Holding und Ehrenpräsident der Berliner IHK.

SchülerInnen mischen sich in die Politik ein

Schüler mit Politikern im Gespräch

 „Unsere Schule liegt an der Grenze zwischen Mitte und Wedding, doch aus Mitte will keiner zu uns kommen – wie wollen Sie das ändern?“, wollte Ernst-Reuter-Schülerin Deniz wissen. „Viele unserer Lehrer sind überfordert“, monierte Ibrahim. „Wie können sie besser auf ihre Integrationsaufgabe an Schulen wie unseren vorbereitet werden, an denen mehr als 90 Prozent der Schüler aus Familien mit Migrationshintergrund kommen?“ „Würden Sie denn Ihre eigenen Kinder auf Schulen wie unsere schicken?“
Fragen von SchülerInnen aus der Willy-Brandt-Schule, der Ernst-Reuter-Schule und dem Diesterweg-Gymnasium an Politiker: Walter Momper und Eberhard Diepgen, beide ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, und Bettina Jarasch, Landesvorsitzende der Grünen, in der Ernst Reuter-Schule am 2. September 2011. Sie wollten darüber diskutieren, was sich ändern muss, damit die auf „Integration durch Bildung“ zielenden Maßnahmen des Berliner Senats auch erfolgreich sein können.
Es war eine Pionierveranstaltung: Zum ersten Mal mischten sich  Jugendliche von drei Schulen des Bildungsverbundes hartnäckig und eloquent selbst in die Debatte um die so genannten „Problemschulen“ ein. 

Was sagt die Presse?

Berliner Morgenpost vom  3.9.2011 und Tagesspiegel vom 6.9.2011

 

 

 


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