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Bildungsverbund Gropiusstadt
Leben in der Gropiusstadt
Die Bildungslandschaft
Wie arbeitet der Bildungsverbund?
Leben in der Gropiusstadt
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- Blick auf die Gropiusstadt
2012 feiert die von international berühmten Architekten – wie Walter Gropius, Joseph P. Kleihues, Rolf Gutbrod und Walter Rossow – entworfene Gropiusstadt 50. Geburtstag. Berlins erste Großsiedlung mit ihren üppigen Grüngürtel, großzügigen Freiflächen, der Trennung von Wohnen und Verkehr, mit Kitas, Schulen, Spielplätzen und Freizeiteinrichtungen in fußläufiger Entfernung sollte insbesondere für Familien attraktiv sein. Manches, was damals fortschrittlich war, ist inzwischen durch die Entwicklung überholt. Zudem unterliegt das Gebiet starken sozialen und demografischen Veränderungen. Nach fünf Jahrzehnten muss das Quartiers modernisiert und weiter entwickelt werden. Seine Nähe zum neuen Großflughafen und zum Wissenschaftsstandort Adlershof bieten vielerlei Chancen, das Viertels durch attraktive Angebote wieder neu zu gestalten und junge Familien in die Gropiusstadt zu ziehen. Sie stellen an die Bildungs- und Kommunikationsorte eines Quartiers besonders hohe Anforderungen.
Die Bildungslandschaft
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- Ali, 16 Jahre, Liebig-Schule Berlin
Die Gropiusstadt hat eine vielfältige Bildungslandschaft zu bieten, in der Einrichtungen über die ganze Bildungskette – von der Kita bis zum Abitur und in den Beruf – beheimatet sind. Gemeinsam arbeiten sie an Qualitätsmaßstäben und an einer Kultur maßgeschneiderter Lernförderung. Sie unterstützen sich gegenseitig und lernen voneinander. Durch die enge Zusammenarbeit wird optimale Anschlussfähigkeit gewährleistet – beim Übergang von der Kita in die Schule, von der Grundschule auf eine weiterführende Schule, von der Schule in das Berufsleben. Dafür haben die Schulen Partnerschaften geschlossen mit Jugendzentren, Universitäten, mit dem Wohnungsunternehmen degewo und mit anderen Firmen. Solche Kooperationen helfen, über die Schule hinaus Bildungserfolge zu ermöglichen.
Wie arbeitet der Bildungsverbund?
Organisatorischer Kern des Bildungsverbundes ist die Schulleiterrunde. Beteiligt daran sind zehn Schulen – die Grundschulen, die Sekundarschulen, die Gemeinschaftsschule und das Oberstufenzentrum. Die Schulleiter treffen sich alle sechs Wochen, moderiert vom Leiter des Bildungsverbundes, Eduard Heußen, mit der Schulaufsicht, dem Jugendamt, dem Quartiersmanagement und der degewo. Diese Runde spricht die Aktivitäten des Bildungsverbundes ab, koordiniert gemeinsame Projekte und diskutiert die in der Gropiusstadt entstehenden Themen – zum Beispiel die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, die Gestaltung des Ganztagsbetriebs oder das Modernisierungsprogramm der degewo.
