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Gemeinsame Schülerprojekte
Bunt ist meine Lieblingsfarbe
„Wir überragen alle!“
„Unsere Zukunft“
Bunt ist meine Lieblingsfarbe
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- Fliesenmosaik
So ein Kunstwerk hatte Berlin noch nicht gesehen:
Auf einer Länge von zwölf Metern haben mehr als 700 SchülerInnen der Gropiusstadt das größte Gemälde der Stadt aus vielen einzelnen, bunt bemalten Fliesen geschaffen. Die Skyline der Gropiusstadt bilden die Umrisse des farbenfrohen Bildes. Initiiert und unterstützt wurde die Kunstaktion des Bildungsverbundes von der degewo, die damit einen schmucklosen, grauen Häuserdurchgang zwischen der Wutzkyallee 73 und 75 gestalten ließ, um die Kinder aktiv in die Gestaltung ihres Lebens- und Wohnumfeldes einzubeziehen.
„Wir überragen alle!“
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- Dichterwettstreit
Der Dichter-Wettstreit
Mehr als 900 Schüler haben anlässlich der Neuköllner „Woche der Sprache und des Lesens“ ironische, fantastische, traurige und melancholische, immer aber ungeschminkte Geschichten über ihren Kiez geschrieben Was hat die Gropius-Stadt, was hat Neukölln, was andere nicht haben?
Die besten Geschichten wurden auf Postkarten gedruckt und vor großem Publikum vorgetragen; eine Jury und das Publikum ermittelten die Gewinnerin. Andere Schüler haben kreative „Werbe“-Slogans für die Gropiusstadt erfunden – professionelle Agenturen hätten es nicht überzeugender machen können. Die besten Slogans wurden von der degewo auf Riesenplanen gedruckt, die von Hochhäusern herabhingen, andere zierten als Großplakate die U-Bahnhöfe. Darüber haben viele Zeitungen berichtet.
„Unsere Zukunft“
„Zwei Welten wollen einander näherkommen“, schrieb der Tagesspiegel, „aber die Distanz ist groß. Im Publikum sitzt das Bildungsbürgertum, am Kopf des Saales steht Neukölln: 19 Schüler der Hermann-Helmholtz-Schule aus der Gropiusstadt.“ Fast alle von ihnen haben einen „Migrationshintergrund“. Eine Stunde lang erzählten sie am 23. Mai 2011 dem staunenden Publikum im „Club von Berlin“ aus ihrem Leben, von ihren Zukunftsträumen und ihren Erwartungen an das Deutschland im Jahr 2025. Viele ihrer Zuhörer erhielten zum ersten Mal Einblick in eine ihnen meist verschlossene Welt.
Das Projekt, in dem die Schüler drei Wochen intensiv an ihren Vorstellungen zur Gestaltung ihres Lebensumfeldes und eine Woche in der degewo gearbeitet haben, ist von dem Wohnungsunternehmen initiiert worden. Seine Schüler, so der Direktor, lernten dabei erheblich mehr als in drei Wochen Schule. Der Umgang mit Profis stärkt ihre Berufsorientierung. Im 10. Schuljahr werden sie an einem Mentoren-Programm der Bürgerstiftung Neukölln teilnehmen, das mit Hilfe der degewo möglich gemacht wurde.
