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Quartiersmanagement

Brunnenviertel

Direkt neben dem Mauerpark gelegen, zeichnet sich das Brunnenviertel durch zahlreiche Sport- und Spielplätze und Grünflächen aus. Hier unterstützen wir Kinder und Jugendliche und beteiligen Anwohner an Veränderungen in ihrem Kiez.

Im Brunnenviertel leben 13.000 Menschen, viele von ihnen in den 3.600 degewo-Wohnungen im Quartier. Mehrstöckige Wohnhäuser mit großen, attraktiven Innenhöfen und viele Ladenflächen entlang der Brunnenstraße zeichnen das Gebiet aus. Begrenzt wird das Quartier durch die Bernauer Straße im Süden, den Mauerpark im Osten und die Bahntrassen um den Bahnhof Gesundbrunnen. Das Brunnenviertel ist jung, hier lebt der höchste Anteil der unter 18-Jährigen im Bezirk Mitte. Etwa die Hälfte der Bewohner ist unter 35 Jahre alt. Trotz der vielen Herausforderungen im sozial-strukturellen Bereich ist das Brunnenviertel ein friedliches Wohngebiet. Damit das so bleibt, versuchen wir, durch Unterstützung von Schulen und Kitas und durch gezielte Angebote vor allem Kindern und Jugendlichen Perspektiven zu eröffnen. Das Quartier wird sich in den kommenden Jahren durch den Neubau von Wohnungen stark verändern. Ziel unserer Arbeit ist es daher, Bestands- und Neumieter zusammenzubringen und an den Veränderungen zu beteiligen.

Orte der Begegnung

Um der Vielfalt der Bewohner und ihrer Bedürfnisse im Quartier gerecht zu werden, schaffen wir unterschiedliche Angebote und unterstützen soziale Träger und Vereine im Quartier, die auf nachbarschaftliche Begegnung, Beratung und Identifikation mit dem Quartier setzen.

degewo hat erstmals im Sommer 2016 zusammen mit Künstlern und Pädagogen zu einem kreativen Ferienprojekt für Kinder geladen. Stück für Stück haben die Teilnehmenden unter der künstlerischen Leitung von Andrzej Gurgul und Tuna Arkun mit Fliesenbruchteilen aus dem im Innenhof des Hofgartens gelegenen Tiefgaragenhaus ein farbenfrohes Mosaikhaus gestaltet.

Neben unserem Pavillon, in dem Sucht-, Familien-, Erziehungs-, aber auch Mietberatungen sowie Gesprächskreise für Frauen und Männer angeboten werden, hilft auch das Angebotsspektrum des Beratungsladens MachBar in sämtlichen Lebenslagen. Seit 2008 steht dieses kostenlose Beratungsangebot Bewohner des Brunnenviertels in den Bereichen Soziales, Arbeit und Recht zur Verfügung. 

Ziel des 2014 angeregten Pilotprojekts KiezKlima ist es, die bestehenden partizipativen Strukturen im Brunnenviertel für Klimaanpassungsmaßnahmen nutzbar zu machen, welche oftmals in Verbindung mit baulichen Adaptionen stehen. Diese Maßnahmen der Klimaanpassung werden gemeinsam mit den Bewohnern im Quartier ausgearbeitet, diskutiert, geplant und realisiert. 

 

 

Der Mauerpark bekommt Konkurrenz

„Ku'Damm des Nordens“ – so nannte man die Brunnenstraße, als noch Kaufhäuser, Tanzsäle, Biergärten und Kinos das Straßenbild prägten. Davon ist sie heute ein gutes Stück entfernt, aber 2016 gaben Mamma Berlin und wir zum ersten Mal einen Vorgeschmack darauf, wie es aussehen kann, wenn wieder Leben in die Brunnenstraße Einzug hält. Und alle waren sie da – Köche, Foodies, Baristas, Imker, Foodaktivisten, urbane Gärtner und viele Händler und Vereine aus dem Quartier mischten ordentlich mit. Der erste Markt war so erfolgreich, dass es schon nach zwei Stunden an den meisten Ständen hieß: „Ausverkauft!“ Das wichtigste Ziel von degewo war damit fürs Erste erreicht: den Brunnenmarkt zu einem Treffpunkt im Brunnenviertel zu entwickeln und zusätzlich die Brunnenstraße als Geschäftsstraße zu beleben. Gute Aussichten also für die nächsten Märkte, die von Mai bis Oktober jeden dritten Sonntag im Monat am U-Bahnhof Bernauer Straße (U8) stattfinden.