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Vielfalt ToM

Was ist „ToM – Tolerantes Miteinander“?

Mit diesem Neubauprojekt setzt degewo erstmalig einen besonderen Schwerpunkt: Das Bauprojekt ist Modellvorhaben für die Integration geflüchteter Menschen.

Ein Integrationsprojekt von degewo

Mit dem Pilotprojekt »ToM – Tolerantes Miteinander« übernimmt degewo soziale Verantwortung für die Stadt. Neben der dringend benötigten Bereitstellung von neuem und sicherem Wohnraum für geflüchtete Menschen hat degewo mit »ToM« ein zukunftsfähiges Stadtkonzept entwickelt, das die Integration von »Neuankömmlingen« aktiv durch vielfältige Angebote unterstützt. Auch die Nachbarschaft wird von der Aufwertung des Quartiers und den neuen Infrastrukturund Gemeinschaftseinrichtungen für das »Tolerante Miteinander« profitieren.

Was ist das Besondere an „ToM“?

Rund die Hälfte der Wohnungen ist für geflüchtete Menschen mit Bleiberecht vorgesehen. degewo übernimmt mit diesem Pilotprojekt soziale Verantwortung für die Stadt. Es werden dringend benötigte Wohnungen für Heimatsuchende zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig ist ein zukunftsfähiges Stadtkonzept entwickelt worden, bei dem die Integration von geflüchteten Menschen aktiv durch vielfältige Angebote unterstützt wird.

Die Betreuung erfolgt durch einen sozialen Träger vor Ort. Hierzu gibt es einen Kooperationsvertrag mit dem Internationalen Bund (IB Berlin Brandenburg gGmbH), einem anerkannten und erfahrenen Träger im Bereich der sozialen Arbeit und der Integration geflüchteter Menschen. Zudem wurde bei der gesamten Planung auf Nachhaltigkeit, Qualität und Zukunftstauglichkeit geachtet. So wurde z. B. bei der Entwicklung der Grundrisse auf eine größtmögliche Flexibilität geachtet, um auch auf zukünftige Wohntrends flexibel reagieren zu können.

Wer zieht hier ein?

Der IB unterstützt degewo bei der Auswahl der neuen Mieterinnen und Mieter. Angesprochen werden vorrangig Menschen mit einer Bleibeperspektive aus den Übergangswohnheimen im Bezirk. Dadurch wird sichergestellt, dass auch die Kinder in der Nähe ihrer jetzigen Umgebung in Schule und Kita verbleiben können. Bei allen Mietinteressenten gleichermaßen ist die Bereitschaft für ein tolerantes Miteinander die Voraussetzung für den Einzug.

Was sind die Bedürfnisse?

Seit Beginn des Projekts wurden die Themen „Integration“ sowie Beteiligung von Anwohnern und Mietern mitgedacht und planerisch umgesetzt. In Workshops mit geflüchteten Menschen wurden die Wünsche an den Neubau und das Lebensumfeld erarbeitet. Auf dieser Grundlage des Workshops wurde u. a. der Wohnungsschlüssel mit überwiegend 1- und 4-Zimmer-Wohnungen entwickelt.

Der IB kennt die Bedürfnisse, Wünsche und Lebensweisen geflüchteter Menschen und konnte viele Ideen zur Ausgestaltung des Quartiers in die Planung einbringen. So entstanden im Gespräch mit dem zuständigen Architekturbüro und dem degewo-eigenen Quartiersmanagement nicht nur flexibel nutzbare Gemeinschaftsräume, sondern auch vielfältige Gemeinschaftsflächen im Innenhof. Bei der Grün- und Freiflächenplanung werden sich die zukünftigen Mietern selbst einbringen können. In Workshops und Pflanzaktionen werden die Flächen nach den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner gestaltet. Darüber hinaus sind weitere Beteiligungsprozesse geplant, z. B. die gemeinsame Gestaltung des Vorplatzes, dem Entree des Grundstücks.

Anwohnerversammlungen und -sprechstunden während der Bauphase sind ebenso obligatorisch wie die Möglichkeiten von Objektbegehungen. Zum Auftakt organisierte degewo am 12. April 2016 eine Anwohnerversammlung. Hier wurden viele Fragen und Ängste diskutiert, aber auch die Vorteile des Neubauvorhabens aufgezeigt. Denn durch das Neubauvorhaben wird das Quartier aufgewertet und die vorhandene Infrastruktur um einen Nachbarschaftstreff, Gemeinschaftsräume und eine Kindertagesstätte ergänzt.

Integration und Miteinander

Soziale Beratung

Die soziale Beratung durch den IB umfasst die Unterstützung und Begleitung bei Behördenangelegenheiten und die Vermittlung von Kita- und Schulplätzen. Die Hilfe bei nachbarschaftlichen Konflikten dient der Unterstützung aller Mieter zur Stabilisierung ihrer individuellen Lebenssituation und dem Zusammenleben mit den Nachbarn.

Mieterbeirat

Ein Mieterbeirat stellt ein partizipatives Element zur Sicherung eines guten nachbarschaftlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen dar und sorgt durch Ideen für gemeinsame Aktivitäten und zur Wohnumfeldgestaltung für eine hohe Identifikation der Mieter mit dem Wohnprojekt.

Anwohnercafé

Im Anwohnercafé, welches von den Mietern selbst organisiert werden soll, können in entspannter Atmosphäre Kontakte geknüpft und ausgebaut werden. Für den Freizeitbereich sollen Gesellschaftsspiele, Kicker und ggf. ein Billard zur Verfügung stehen. Wie bei allen Ideen soll auch das Anwohnercafé den Nachbarn des Objekts offen stehen, damit der Kiez-Charakter gestärkt wird und mögliche Vorbehalte abgebaut werden.

Nachbarn helfen Nachbarn

Nachbarn zusammenbringen und gegenseitige Hilfe organisieren ist das Ziel von Nachbarn helfen Nachbarn. Dies kann z.B. die Begleitung zum Arzt oder zu Ämtern sein, eine erfahrene handwerkliche Hand beim Renovieren oder Reparieren von einfachen Dingen im Haushalt, die Hilfe beim Einkaufen oder zusätzliche Hilfe beim Erwerb der deutschen Sprache für geflüchtete Menschen.

Patenschaften

Ein guter Baustein zur Integration ist die Übernahme von Patenschaften durch Mieter. Diese sollen nicht nur einseitig zum Vorteil von geflüchteten Menschen initiiert werden, sondern allen Bewohnern zugutekommen, wie z. B. zwischen Alt und Jung.

Interkulturelle Kita

Die interkulturelle Kita, die ebenfalls vom IB betrieben wird, leistet einen wichtigen Baustein zur Integration. Hier lernen sich nicht nur Eltern und Kinder des Quartiers kennen, sondern auch Nachbarn aus der Umgebung kommen dadurch in Kontakt mit den neuen Bewohnern. Die Kita ist keine auferlegte Verpflichtung, vielmehr nimmt degewo die Verantwortung wahr, funktionierende und soziale Quartiere zu schaffen, auch wenn dafür Einbußen in der Wirtschaftlichkeit hingenommen werden müssen.

Hauswart

Ein mehrsprachiger Hauswart wird vor Ort sämtliche Hausmeisteraufgaben übernehmen, aber auch Ansprechpartner für die Mieter sein. Dem Hauswart wird eine eigene Wohnung im Objekt zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise identifiziert er sich selbst mit dem Quartier und gleichzeitig wird eine Erreichbarkeit rund um die Uhr garantiert. Das sorgt für erhöhten Komfort, Qualität und Sicherheit.

Alle Angebote werden in der Anfangsphase durch den IB in Zusammenarbeit mit degewo initiiert, unterstützt, organisiert und koordiniert. Die Unterstützung durch den IB wird bis zum Ablauf von zwei Jahren langsam zurückgefahren, bis sich die Angebote voll und ganz durch engagierte Bewohner und mithilfe eines zu aktivierenden und zu ergänzenden Netzwerks in der Nachbarschaft tragen.

Quartiersmanagement

Kundenzentrum Köpenick
Quartiersmanagerin
Hannah Rottkord
Bahnhofstraße 2b
12555 Berlin
Tel.: 030 26485-2614
Fax: 030 26485-2409

Vielfalt „ToM“

Integration ins Quartier

degewo betreibt Vorsorge und leistet mit der Kita mit 120 Plätzen einen ersten Beitrag zur sozialen Infrastruktur und zur Steigerung der Attraktivität des Wohngebiets.

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Treptow

Schönefelder Chaussee 26, 28, 30, 32, 38 / Wegedornstr. 119, 121, 123

Mit dem Neubau in der Schönefelder Chaussee / Wegedornstraße setzt degewo erstmalig einen besonderen Schwerpunkt: Das Bauprojekt ist Modellvorhaben für die Integration geflüchteter Menschen.

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