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Vielfalt „ToM“

Integration ins Quartier

degewo betreibt Vorsorge und leistet mit der Kita mit 120 Plätzen einen ersten Beitrag zur sozialen Infrastruktur und zur Steigerung der Attraktivität des Wohngebiets.

Integration ins Quartier: Der städteräumliche Kontext

Das Umfeld

In den kommenden 15 Jahren werden rund 1.600 neue Wohnungen in Altglienicke entstehen. Angesichts des Bevölkerungswachstums muss zeitgleich zum Wohnungsneubau auch die soziale Infrastruktur mit Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen und Arztpraxen entstehen. Das Umfeld weist eine heterogene Bebauungsstruktur mit Ein- und Mehrfamilienhäusern auf.

Fußläufig gibt es Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs: Zwei Supermärkte, eine Drogerie, ein Getränkemarkt, eine Bäckerei und ein Tabakwarengeschäft befinden sich in einem nahe gelegenen Gewerbegebiet und sind mit dem ÖPNV erreichbar. Die Buslinie 164 verbindet das Grundstück mit den S-Bahnhöfen Schönefeld und Adlershof.

Quartiersentwicklung und Städtebau

Das städtebauliche Leitbild des Projektes wurde von drei Architekturbüros (Baufrösche Architekten und Stadtplaner GmbH, dkg architekten GmbH, tafkaoo architects GmbH) in einem Werkstattverfahren unter Mitwirkung des Stadtplanungsamtes entwickelt. Die Architektur fügt sich ins Quartier ein und ergänzt die vorhandene Stadtstruktur: Baukörper in offener Bauweise sorgen für ein abwechslungsreiches Bild nach außen. Über zwei Eingänge ist der grüne Innenhof zu erreichen. Dort bilden vier in Größe und Höhe abgestufte Baukörper den Übergang zur im Osten angrenzenden Punkt- und Einfamilienhausbebauung.

Im Anschluss an das Werkstattverfahren wurde in einem Prozess zwischen degewo, dem Stadtplanungsamt Treptow-Köpenick und tafkaoo architects eine Projektvariante vertieft, die es ermöglicht, ohne Bebauungsplanverfahren nach den Maßgaben des Einfügegebotes eine Baugenehmigung nach § 34 BauGB zu erwirken. Die hierfür notwendigen Eingriffe (Abrücken aus dem Straßenraum und Verringerung der Geschossigkeit) und Reduktionen im Maß der Bebauung wurden im Hinblick auf die zügige Schaffung von kostengünstigem Wohnraum, insbesondere mit dem zugrundeliegenden Integrationsgedanken des Projektes, von allen Beteiligten des Prozesses mitgetragen.

Fassaden

Die Fassadengestaltung nimmt einerseits die städtebaulichen Achsen des Entwurfes (Gliederung und Farbigkeit der Fassaden im Inneren und unterschiedliche Tiefe der Balkone / Loggien an der Wegedornstraße) auf und trägt mit der geflochtenen Fassade zur Schönefelder Chaussee den Integrationsgedanken des Projektes nach außen. Die Laubengangzonen der Straßenbaukörper schaffen durch Lufträume die notwendige Distanz zu den auf die Laubengänge orientierten Nebenräumen (Küchen und Bäder). Außerdem bieten sie Platz für Abstellboxen, die als Kellerersatzräume für Stauraum sorgen. Durch die Ausweitungen zum Hof schaffen sie „Gemeinschaftsterrassen“, die als Treffpunkt und kommunikative Erweiterung der Wohnungen dienen.

Gemeinschaftsräume

Außenräume wie Parks, Gärten und Terrassen erhöhen bekanntermaßen nicht nur die Lebensqualität, sondern sind auch für den Austausch und das tolerante Miteinander von Anwohnern und Bewohnern förderlich. Grundlegendes Prinzip des Entwurfes ist daher die Schaffung vielfältiger und auf unterschiedliche Weise nutzbarer Außenräume. Der Grad der Privatheit ist dabei jeweils sehr unterschiedlich. So bietet der öffentliche Außenraum im Hof Platz zum Spielen, Spazieren und für spontane Gespräche unter Nachbarn. Die Gemeinschaftsterrassen zwischen den Häusern und an den Laubengängen sind dagegen jeweils von den Bewohnern der angrenzenden Wohnungen gemeinschaftlich nutzbar. Auch die Dachgärten stehen den jeweiligen Bewohnern einer Etage zur Verfügung. Das Café schafft gleichermaßen Raum für Bewohner und Anwohner und den Austausch untereinander. Hier können sich Patenschaften entwickeln und der Mieterbeirat findet Raum für regelmässige Treffen. Flexibel nutzbare Gemeinschaftsräume in den Häusern stehen je nach den Interessen der Bewohner für Kurse, Feste oder sportliche Aktivitäten zur Verfügung. Zusätzlich beeinhaltet der Entwurf Balkone und Mietergärten als private Außenräume, die jeder Wohnung zugeordnet sind. Hier haben die Bewohner die Möglichkeit, ihr individuelles Maß an Privatheit oder Gesellschaft selbst zu definieren.

Wohnungsgrundrisse

Fast alle Wohnungen sind beidseitig belichtet und belüftet. Dies hat nicht nur im Hinblick auf die Wohnqualität positive Auswirkungen, sondern ermöglicht auch den Verzicht auf Be- und Entlüftungsanlagen in den Wohnungen. So können nicht nur in der Errichtung, sondern auch im laufenden Betrieb (Energie und Wartung) Kosten gespart werden. Die Entwicklung der Grundrisse erfolgte im Hinblick auf eine größtmögliche Flexibilität innerhalb der Wohnungen: Küchen können wahlweise auch zu einem späteren Zeitpunkt geschlossen oder zum Wohnraum geöffnet werden. Ein Regeldurchbruch in den tragenden Wandachsen sorgt für eine gute Skalierbarkeit der Zimmeranzahl pro Wohnung und ermöglicht es auch in Zukunft, auf Wohntrends zu reagieren, z. B. durch Zusammenlegung oder Teilung von Wohnungen.

Vielfalt ToM

Was ist „ToM – Tolerantes Miteinander“?

Mit diesem Neubauprojekt setzt degewo erstmalig einen besonderen Schwerpunkt: Das Bauprojekt ist Modellvorhaben für die Integration geflüchteter Menschen.

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Treptow

Schönefelder Chaussee 26, 28, 30, 32, 38 / Wegedornstr. 119, 121, 123

Mit dem Neubau in der Schönefelder Chaussee / Wegedornstraße setzt degewo erstmalig einen besonderen Schwerpunkt: Das Bauprojekt ist Modellvorhaben für die Integration geflüchteter Menschen.

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