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© Credits: Georgios Anastasiades
Treptow-Köpenick

Luisenstraße / Wendenschloßstraße

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Grundstückgröße
12.300 m2
Bebaute Fläche
- m2
Wohnfläche Gesamt
11.000 m2
Anzahl Wohnungen
172
Anzahl Geschosse
vier- bis fünfgeschossig
Wohnungsschlüssel
20 x 1-Zimmer, 66 x 2-Zimmer, 75 x 3-Zimmer, 11 x 4-Zimmer
Energiestandard
KfW 55
Stellplätze
60 Parkplätze
Nettokaltmiete
ab 6,50 Euro/m2
Baustart
Juni 2017
Fertigstellung
Spätsommer 2019
Architekturbüro
S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Potsdam

Es ist ein geschichtsträchtiger Ort in Köpenick: Ehemals waren hier in der Luisenstraße Ecke Wendenschloßstraße seit dem 19. Jahrhundert Gebäude eine Handelsschule, Pferdeställe, ein Gefängnis, Büro-, Werkstatt- und Lagerflächen ansässig. degewo hat diesen Ort revitalisiert und einen attraktiven Neubau für Singles, Paare und Familien gebaut. 

Auf dem Grundstück, das unmittelbar an den denkmalgeschützten Straßenbahn-Betriebshof angrenzt, sind bezahlbare 45 bis 135 Quadratmeter große Mietwohnungen mit funktionalen Grundrisslösungen entstanden. 64 Wohnungen, etwa ein Drittel der Gesamtzahl, bietet degewo zu Mieten von durchschnittlich 6,50 Euro pro qm nettokalt an. Möglich ist dies u. a. durch den Einsatz von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Berlin.

Besonderes Markenzeichen der Neubebauung ist die traditionelle Blockrandbebauung entlang der Luisen- / Wendenschloßstraße und eine kleinteilige Bebauung im Typus der Stadtvilla im Blockinnenbereich. Ein weiterer Mehrwert für das Quartier wird durch großzügig und individuell gestaltete Grün- und Spielflächen im Innenbereich geschaffen. Die Wohnungen sind weitgehend barrierefrei gestaltet. Um den Mobilitätsansprüchen im Innenstadtbereich zu entsprechen, sind außerdem 40 PkW-Stellplätze für die Mieter*innen entstanden.

Die 4- bis 5-geschossigen Neubauten wurden nach dem historischen Stadtgrundriss mit einer geschlossenen Blockrandbebauung von dem Architekturbüro S&P Sahlmann Potsdam GmbH wieder hergestellt. Die Vorplanung stammte vom Berliner Büro DAHM Architekten, das als Sieger im vorangegangenen Architekturwerkstattverfahren auch den Bezirk begeisterte.