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degewo-Meilensteine

Historie degewo

degewo gestaltet seit der Gründung 1924 die Stadtentwicklung in Berlin mit, übernimmt Verantwortung für Berlin und die Bewohner. Erfahren Sie mehr über die Meilensteine unserer Historie!

degewo blickt seit der Gründung 1924 auf eine lange bewegte Geschichte zurück. Seit bald 100 Jahren gestalten wir Berlin mit, übernehmen Verantwortung für die Stadtentwicklung und unsere Quartiere. Die Meilensteine unserer Historie finden Sie in der folgenden Übersicht:

1924–1933

Es ist der Beginn des sozialen Wohnungsbaus: 1924 herrscht in Berlin Wohnungsnot. Am 9. Mai gründen deshalb sieben Männer die, damals noch private „Deutsche Gesellschaft zur Förderung des Wohnungsbaues“ (kurz: degewo). Die erste Siedlung bauen sie in Britz und bis 1933 circa 7.000 weitere Wohnungen.

1933–1945

degewo wird gleichgeschaltet: Die bisherigen Vorstände werden abgesetzt, die Qualifikation der neuen ist das NSDAP-Parteibuch. Schon bald schreibt das Unternehmen rote Zahlen.

Kaiser Wilhelm Str. historisch

1946–1961

Mehr als ein Drittel der degewo-Häuser sind im Krieg zerstört worden. Der Wiederaufbau beginnt schleppend. Fachkräfte und Material fehlen. In Ost-Berlin werden die degewo-Wohnungen beschlagnahmt. Im Westen baut degewo zwischen 1949 und 1961 insgesamt 8.832 neue Wohnungen.

1961–1975

Die Mauer teilt Berlin, der Westteil braucht Arbeitskräfte aus Westdeutschland und die wiederum brauchen Wohnungen. degewo saniert das Brunnenviertel und errichtet die Großsiedlungen Märkisches Viertel (zusammen mit Gesobau), Gropiusstadt und Mariengrün. Zwischen 1967 und 1971 baut degewo jährlich rund 4.600 Wohnungen.

1974: Rügener Str. 7

1976–1989

Trotz des Baubooms der 1960er Jahre braucht Berlin weiterhin neue Wohnungen. Da die Ränder bereits bebaut sind, wird die Innenstadt verdichtet. degewo beginnt 1976 mit dem Bau der „Schlange“. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung entwirft Stararchitektin Zaha Hadid 1987 außerdem für degewo ein Haus an der Stresemannstraße.

1990–1999

Berlin ist wieder eins. degewo übernimmt die Köpenicker Wohnungsgesellschaft, bekommt Häuser in Prenzlauer Berg und Pankow zurück und Siedlungen in Köpenick hinzu. Überall sind Sanierungen nötig. Weil nach dem Fall der Mauer zudem enorme Zuzüge nach Berlin erwartet werden, baut degewo wieder neu, auch in Potsdam und Falkensee. Der ganz große Zuzug bleibt jedoch vorerst aus.

2000–2009

degewo übernimmt die Marzahner Wohnungsgesellschaft. Der Stadtumbau Ost beginnt mit dem Projekt Ahrensfelder Terrassen. Am Alexanderplatz verkauft degewo ein Grundstück, auf dem das Shoppingcenter ALEXA gebaut wird.

2010–2014

Der Wohnraum in Berlin wird knapper, alle wollen in die Hauptstadt: degewo plant wieder Neubauprojekte und baut bereits die ersten Häuser. Im Frühjahr 2013 ist Baubeginn für den Neubau in der Waldsassener Straße in Mariengrün. Das Projekt ist das erste Neubauvorhaben einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft seit zehn Jahren. Gleichzeitig rückt das Unternehmen seine Verantwortung für die Stadt stärker in den Vordergrund und wird zu einem modernen Dienstleister. 
2013 startet degewo ein ehrgeiziges Neubauproramm: Bis zum Jahr 2021 sollen 7.500 neue Wohnungen gebaut werden und der  Eigenbestand auf 73.500 Wohnungen anwachsen. Der Zuwachs wird durch Neubau, Bauen im Bestand und den Ankauf von Gebäuden generiert.

2015-2017

Im Mai 2015 wird die degewo-eigene Planungsabteilung bauWerk gegründet. Durch mehr Eigenleistung in der Planungsphase werden Abläufe beschleunigt und so Baunebenkosten und Mieten gesenkt. Die enge Abstimmung mit anderen Unternehmensbereichen wird genutzt, um bedarfsgerechter zu planen und zu bauen. Etwa ein halbes Jahr später, im Januar 2016, wird aus der degewo Wärme GmbH die degewo netzWerk GmbH. In der Tochter werden die Kompetenzen rund um digitale Infrastruktur und Energieversorgung zusammengeführt. netzWerk beliefert die Mieter aus einer Hand mit Strom und Wärme, versorgt sie mit sicheren Daten und betreibt die Digitalisierung der Immobilien. Ab Januar 2017 werden alle Dienstleistungen rund um die Betreuung und Pflege der Wohnanlagen in der Tochtergesellschaft degewo Gebäudeservice zusammengeführt.

Nach knapp anderthalbjähriger Umbauphase geht im April 2017 das Pilotprojekt „Zukunftshaus“ in der Havensteinstraße 20/22 in Berlin-Lankwitz ans Netz. Ein bestehendes Mehrfamilienhaus aus den 1950er Jahren wurde so umgebaut, dass es sich zu nahezu 100 Prozent mit Wärme und Strom selbst versorgen kann. Anspruch war das Klimaziel des Energie-Szenarios 2050 für ein CO2-neutrales Berlin.

2018–2020

Mit einer Kombination aus eigenem Neubau und schlüsselfertigen Ankäufen wird die Zahl der landeseigenen Wohnungen bei degewo weiterhin deutlich erhöht. Mit den „Pepitahöfen“ in Berlin-Spandau entsteht das erste Gemeinschaftsprojekt der beiden landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften degewo und Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) mit der Kilian Immobiliengruppe. Mit 1.024 neuen Mietwohnungen ist es eines der größten Wohnungsneubau-Quartiere im Berliner Nordwesten. Die ersten Mieter ziehen im Juni 2018 in den Pepitahöfen ein.

In Marzahn startet degewo das Modellvorhaben Variowohnen, ein Mehrgenerationen-Wohnquartier für Jung und Alt mit innovativem Wohnraumkonzept für Auszubildende und Studierende. Das Projekt „Berlin, Junges Wohnen in Marzahn“ der degewo AG wird mit über1.7 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung gefördert.

Die Digitalisierung der Immobilienbestände schreitet weiter voran: Am 6. Mai 2019 erfolgt der Spatenstich für ein in dieser Dimension noch nicht da gewesenes Telekommunikations-Großprojekt: degewo und Vodafone schließen mit dem Projekt „degewo 52k“ einen langfristigen Vertrag für die Versorgung von 52.000 Wohnungs- und Gewerbebeständen in Berlin, Potsdam und Falkensee. Mit der Investition sichert degewo ein hochleistungsfähiges und zukunftsfähiges Netz für seine Mieter, damit sie immer den besten Zugang zur digitalen Welt haben.

degewo organisiert seinen Kundenservice komplett neu. Ab 1. Januar 2020 steht für alle Mieterinnen und Mieter  die neue Zentrale Kundenberatung als erste Anlaufstelle für alle Anliegen bereit. Ziel ist es, viele Wünsche der Kunden so noch schneller und effizienter zu bearbeiten. Im Zuge der Einführung der Zentralen Kundenberatung hat degewo auch die Bestandsbewirtschaftung zukunftsgerichtet neu aufgestellt. So wird degewo seine Mieter zukünftig in vier anstatt bisher fünf Kundencentern begrüßen. Außerdem werden alle Vermietungsaktivitäten in einer zentralen Vermietungsabteilung gebündelt, um verfügbare Bestands- und Neubauwohnungen noch schneller neuen Mieter zur Verfügung zu stellen.

Das denkmalgeschützte Areal des ehemaligen Obdachlosenasyls Wiesenburg im Wedding soll als sozio-kultureller Ort für Wohnen, Kultur, Kunst und Handwerk behutsam saniert und revitalisiert werden. degewo erhält für das Projekt „Wiesenburg im Wandel“ Fördermittel aus dem Programm Nationale Projekte des Städtebaus. Im Frühjahr 2020 startet das Beteiligungsverfahren mit lokalen Akteuren für die Entwicklung eines Sanierungs- und Nutzungskonzeptes.