Energie sparen dank Energielabel

Ein lachender Mann kniet vor einer geöffneten Waschmaschine und hält ein Handtuch in der Hand. Auf seinem Rücken hängt ein lachendes Kind. Vor ihm stehen zwei Wäschekörbe.

Effizienz von A bis G: Wir schauen uns das EU-Label genauer an und verraten Ihnen, bei welchen Geräten sich Energie und Geld sparen lassen!

Ein buntes Label mit sieben Buchstaben befindet sich auf verschiedensten Dingen, von der Glühlampe über die Waschmaschine bis zur Heizung. Das von der EU vergebene Energielabel, auch bekannt als Energieverbrauchskennzeichnung, EU-Label oder Energieetikett, zeigt an wie effizient ein Gerät ist. Besonders sparsame Geräte erhalten ein grünes Label, weniger effiziente Produkte rutschen in den roten Bereich. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dieses Label kennen, ist groß. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz kennen 93 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland den Aufdruck. Doch wie interpretieren Sie es richtig und worauf kommt es beim Kauf von Elektrogeräten an?

Waschmaschine, Backofen und Kühlschrank stehen nebeneinander vor einer blauen Wand. Daneben das Energielabel (zeigt die Buchstaben A bis G, in den Farben grün über gelb bis rot).
Wer nach einem besonders energieeffizienten Gerät sucht, sollte sich für die Kategorien A und B entscheiden.

Warum wir kein Plus mehr brauchen

Auf dem neuen Energielabel reihen sich die Buchstaben A bis G aneinander. Doch was ist aus den Pluszeichen hinter den Buchstaben geworden? Ist ein vormals mit A+++ bewerteter Kühlschrank besser als ein Kühlschrank mit einem heutigen D? Oder schlechter? Beides ist möglich. Das 1998 eingeführte EU-Label hat dazu beigetragen, die Energieeffizienz der gekennzeichneten Produkte zu verbessern – laut GfK-Studie im Durchschnitt um neun Prozent von 2005 bis 2010. Um diese Effizienz kennzeichnen zu können, wurden übergangsweise Pluszeichen zugelassen.

Seit dem 1. März 2021 gibt es jedoch neue Regeln für Kühlschrank, Backofen und Waschmaschine. (Hier finden Sie alle Geräte die mit dem Energielabel ausgezeichnet sein müssen). Die alten Aufkleber dürfen nur noch bis Anfang 2023 verwendet werden. Da mittlerweile fast 90 Prozent aller ausgezeichneten Geräte die Kategorien A+ bis A+++ erreicht hatten, wurden die Regeln zur Vergabe aktualisiert und das Energieetikett um einen QR-Code erweitert. Unter dem so hinterlegten Link erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher nun weiterführende Infos zum Produkt – wie etwa Prüfergebnisse, Abmessungen und Angaben zu besonderen Merkmalen.

Die Goldmedaille steht noch aus

Nach Ablauf der Frist gibt es nur noch die Buchstaben A bis G, kein Plus, kein Minus, keine Verwirrung mehr. A ist dabei die höchste zu erreichende Klasse. Das so ausgezeichnete Produkt verbraucht besonders wenig Energie. Mit Einführung der neuen Klassen bleibt Kategorie A dabei zunächst meist leer. Damit soll für die Hersteller ein Anreiz geschaffen werden, die Geräte weiter zu verbessern.

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Mehr investieren und trotzdem sparen

Steht bei Ihnen bald ein Neukauf an? Dann sollten Sie nicht nur auf den Preis des Produkts achten. Zwar sind besonders sparsame Geräte meist teurer im Einkauf, es lohnt sich aber ein Blick auf den Verbrauch. Dabei hilft, Sie haben es sich schon gedacht, das Energielabel. Wägen Sie am besten zunächst ab, wie oft und wie lang das Haushaltsgerät in Benutzung sein wird und überschlagen Sie die Kosten. Dabei stellt sich meist schnell heraus, dass sich das Produkt über die Jahre bezahlt macht. Obendrein schonen Sie die Umwelt, wenn Ihre Geräte weniger Strom und damit Ressourcen verbrauchen. Bevor Sie in den Einzelhandel oder den Internetshop starten, werfen Sie noch einen Blick auf die größten Stromfresser im Haushalt. So kommt Ihnen garantiert kein Vielfraß ins Haus.

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