So sparen Sie Energie im Homeoffice

Illustration der Erklärfigur Kalle. Er sitzt an einem Tisch. Darauf stehen Laptop, Lampe und Pflanze. An der Wand hängen Bilder.

Von zu Hause arbeiten bedeutet viel Freiheit, doch wie sieht es eigentlich mit dem Energieverbrauch aus? Muss ich Angst vor einer Nachzahlung haben? Wir haben fünf Energiespar-Tipps für Sie gesammelt.

1. Energie sparen und ganz entspannt in der Telko sitzen

Sie sitzen schon am Tisch, die Arbeitsmaterialien ausgebreitet, die ersten Mails füllen Ihr Postfach und schon steht das erste Meeting auf dem Plan. Telefonkonferenzen sind wichtiger Bestandteil der Arbeit im Homeoffice. Meist gilt bei diesen Terminen: Kamera an! Das mag bei einigen Konferenzen nützlich sein, etwa, weil es neue Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen gibt oder Sie das Bedürfnis haben, die Reaktionen Ihres Gegenübers zu sehen. Doch sind wir mal ehrlich, manchmal wäre es auch angenehm, einfach nur zu telefonieren. Und wissen Sie was? Telefonkonferenzen mit Video verbrauchen deutlich mehr Energie als ein einfaches Telefonat! Die Haare müssen Sie heute nicht mehr kämmen, Sie sparen Strom.

2. Laptop oder Desktop-PC? Was ist stromsparender?

Nicht nur beim Preis unterscheiden sich Laptop und Desktop-PC voneinander, auch beim Stromverbrauch lassen sich große Unterschiede feststellen. Für beide gilt: Bildschirmhelligkeit reduzieren, wenn möglich. Dadurch verlängert sich beim Notebook auch die Batterielaufzeit und Sie sparen eine Menge Energie. Außerdem sollten die Geräte abends ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Als positiver Nebeneffekt hat sich nach einem Neustart am Morgen danach so manches Problem vom Vortag von ganz allein erledigt.

Wenn Sie zwischen Laptop und Desktop-PC wählen können, lohnt sich ein Blick auf den jeweiligen Stromverbrauch. Laptops benötigen im Betrieb häufig weniger Strom als Desktop-PCs mit separatem Monitor.

3. Geräte ganz ausschalten und Stand-by vermeiden

Router, Steckdose und Lampe haben Hunger! Schalten Sie Geräte deshalb vollständig aus, wenn Sie sie längere Zeit nicht nutzen. Besonders praktisch sind schaltbare Steckdosenleisten, mit denen sich mehrere Geräte gleichzeitig vom Stromnetz trennen lassen. Wichtig: Schließen Sie Steckdosenleisten nicht hintereinander an und beachten Sie die zulässige Maximalleistung.

Beim Router können Sie prüfen, ob sich das WLAN nachts oder zu anderen Zeiten, in denen Sie es nicht benötigen, automatisch abschalten lässt. Viele Geräte bieten dafür eine Zeitsteuerung oder einen Energiesparmodus.

Auch bei der Beleuchtung lässt sich Strom sparen: LED-Lampen benötigen deutlich weniger Strom als ältere Glüh- oder Halogenlampen. Achten Sie beim Kauf neben dem Energielabel auch auf den angegebenen Stromverbrauch sowie auf Helligkeit und Lichtfarbe.

4. Sammelauftrag für den Drucker

Zwar spart Ihnen der Sammelauftrag für den Drucker im Homeoffice keine Schritte, dafür eine Menge Energie. Es liegt auf der Hand, wenn der Drucker für jeden einzelnen Druck erneut hochfahren muss, verbraucht er viel Strom. Um diese Energie zu sparen, sammeln Sie die Druckaufträge über den Tag und werfen den Drucker nur einmal an. Was noch günstiger ist? Eine digitale Lösung.

5. Weniger Heizen ist mehr

Sie arbeiten im Wohnzimmer, in der Küche oder haben sogar ein eigenes Arbeitszimmer? Senken Sie die Temperatur in Räumen, die Sie nicht nutzen, und reduzieren Sie so den Heizenergieverbrauch. Die optimale Temperatur für Ihren Arbeitsplatz liegt übrigens bei 22 Grad Celsius, wer es kühler mag, spart auch hier noch mehr. Mehr Tipps zum richtigen Heizen finden Sie hier.

Illustration der degewo-Erklärfigur Kalle, die vor einem offenen Fenster steht, um zu lüften.

Richtig heizen und lüften

So bleibt Ihre Wohnung warm, ohne hohe Heizkosten: Tipps zum richtigen Heizen und Lüften, für mehr Komfort und weniger Verbrauch.

Illustration der Erklärfigur Kalle. Neben ihm steht eine Waschmaschine. Darüber sind Symbole für Eco und Wasser eingeblendet. Daneben lehnt ein Wäschekorb.

Warmwasser sparen

Warmwasser verbraucht viel Energie. Mit diesen 5 Tipps sparen Sie im Alltag Wasser, Energie und Kosten – ohne großen Aufwand.