Von wegen Abfall: Biogut ist besser!

Ein abgegessener Rest eines Apfels

Bioabfälle sind Biogut, denn sie lassen sich sinnvoll weiterverwerten: Organische Abfälle wie Essens- oder Obstreste verarbeiten die Berliner Stadtreinigungsbetriebe zu Biogas, das anschließend beispielsweise zum Betanken von rund 165 Müllfahrzeugen genutzt wird.

Das gewonnene Biogas ersetzt 2,5 Millionen Liter Diesel pro Jahr.

Wie wird Biogut verwertet?

Organische Abfälle wie Essens- oder Obstreste verarbeiteten die Berliner Stadtreinigungsbetriebe in ihren hochmodernen Vergärungsanlage im Berliner Stadtteil Ruhleben zu Biogas. Das gewonnene Biogas ersetzt 2,5 Millionen Liter Diesel pro Jahr und wird zum Betanken von rund 165 Müllfahrzeugen genutzt. Auch die Gärreste sind sinnvoll – diese geben sie als Kompost und Dünger an Landwirte ab - so wird der Einsatz chemischer Dunger reduziert. Darüber hinaus wird ein Teil des Bioguts zu Kompost verarbeitet. Insgesamt sparen wir durch die Aufbereitung des Bioabfalls jährlich mehr als 9.000 Tonnen CO2, 

Allerdings sind für eine hochwertige Verwertung der gesammelten Bioabfälle die Zusammensetzung und Qualität entscheidend. Oft finden sich Plastiktüten und andere Störstoffe in der Biotonne, die den Aufbereitungsprozess beeinträchtigen.

Bild zeit BioGut-Entsorgungsprozess: Sammeln, Abholen, Behandlung, Aufbereiten, Betanken oder Beliefern und Endprodukte.
Geschlossener Kreislauf: Sammlung und Verwertung des Berliner Bioabfalls © BSR

Was darf alles in die Biogut-Tonne?

In die Bio-Tonne gehören alle organischen Abfälle:

  • Essensreste, auch Gekochtes (eingewickelt in Zeitungspapier)
  • alte Lebensmittel (ohne Verpackung)
  • Obst-/Gemüsereste, Schalen, auch von Zitrusfrüchten
  • Kaffeesatz, -filter, Tee, Teebeutel, Eierschalen
  • Küchenpapier
  • Grün-/Strauchschnitt, Laub, Blumen (dafür auch BSR-Laubsäcke nutzen)

    ... lesen Sie hier mehr zur richtigen Abfalltrennung.

Wie lässt sich BioGut hygienisch sammeln?

Alte Weckgläser, Töpfe oder Schüssel mit Deckel
Zum Sammeln in der Küche eignen sich wunderbar alte Weckgläser, ein großer Kochtopf, ausrangierte Blumentöpfe oder eine Schüssel mit Deckel. Gefäß mit Zeitungspapier auslegen, den Bioabfall darin sammeln, zum Müllplatz laufen, in die Biotonne auskippen, auswaschen und immer wieder verwenden.

Zeitungspapier und Papiertüten
Zeitungspapier kann auch direkt in die Biotonne gelegt werden, das reduziert Gerüche. In der Küche einfach eine Lage Zeitungspapier ausbereiten, Bioabfall darin sammeln, zusammenknüllen und alles zusammen in die Biotonne werfen. Auch alte Brötchentüten (ohne Plastikeinsatz) eignen sich zum Sammeln.

Bitte KEINE Plastiktüten!
Plastik und auch Bioplastik darf nicht mit dem Biogut vermischt werden. Im Verwertungskreislauf kann es in den Kompost gelangen, der dann über die Landwirtschaft im Grundwasser und in unserer Nahrungskette landen kann.

Die Gropiusstadt im Wandel: Ein Besuch bei Ehepaar Schulte

Über die Gropiusstadt wird viel gesagt. Wie es sich dort wirklich lebt, wissen die Menschen vor Ort. Wir haben Ehepaar Schulte besucht, die seit über 50 Jahren im Quarier wohnen.

Stadtentwicklung
Nachbarschaft

Die wichtigsten Antworten rund um Legionellen

Sicheres Trinkwasser: Dieser Ratgeber informiert über die regelmäßige Legionellenprüfung durch degewo, die fachgerechte Beseitigung bei einem Befund und einfache Maßnahmen zur Vorbeugung im Alltag.

Wohntipps
Gesundheit

Rauchmelder – die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen

Rauchwarnmelder erhöhen die Sicherheit und sind seit 2020 Pflicht in Berliner Mietwohnungen. In Kooperation mit der Berliner Feuerwehr klären wir die häufigsten Fragen rund um Funktion und Nutzung.

Wohntipps
Sicherheit