Raum für Bewegung, Begegnung und gute Ideen

Mädchen in hellblauem Shirt fokussiert beim Basketballspiel, während andere Kinder und Besucher im Hintergrund aktiv sind.

Seit einem halben Jahr gibt es den ALBA-Jugendclub in der Gropiusstadt. Was als mutiger Schritt in eine neue Fläche begann, ist längst ein lebendiger Ort für Bewegung, Begegnung und Beteiligung geworden. Für Kinder und Jugendliche aus dem Kiez – und für das, was sie daraus machen.

Ein Ort mit Struktur, Bewegung und offenem Charakter

Mit dem ALBA-Jugendclub ist ein Raum entstanden, der Jugendlichen nicht nur sinnvolle Freizeitgestaltung bietet, sondern sie aktiv in den Alltag einbindet. Der Club befindet sich in der ehemaligen „Milchbar“ – einem denkmalgeschützten Pavillon, der als Teil unseres Gewerbebestands behutsam für die neue Nutzung umgestaltet wurde. Seit seiner Eröffnung ist der Club für viele junge Menschen ein fester Anlaufpunkt. Hier treffen sich Nachbarschaft, Sportinteresse und ein gutes Miteinander.

Das Besondere: Der Club ist bewusst offen konzipiert – ohne Anmeldung oder Mitgliedschaft. Neben Sport und Spiel steht das soziale Miteinander im Mittelpunkt. Unterstützt wird das Angebot durch unsere Partnerschaft mit ALBA BERLIN. Gemeinsam setzen wir uns seit Jahren für Bewegungsförderung und Teilhabe im Quartier ein.

Viel Zulauf und neue Gruppenstrukturen

Schon in den ersten Wochen zeigte sich, wie groß der Bedarf nach einem solchen Ort ist. Die offene Struktur erleichtert den Zugang – das nutzen viele Kinder und Jugendliche aus der direkten Nachbarschaft. Einige kommen allein, andere bringen Freundinnen und Freunde mit. Inzwischen hat sich eine stabile, bunt gemischte Besucherschaft entwickelt.

Wöchentlich nutzen rund 35 bis 50 Jugendliche das Angebot – mal mehr, mal weniger, je nach Wetter und Jahreszeit. Im Winter war der Andrang durchgängig hoch, während im Ramadan viele früher nach Hause gingen, um mit ihren Familien das Fasten zu brechen. Das Team reagiert flexibel: Montags gibt es nun ein Vormittagsangebot für Jüngere und abends ein „Open Gym“ in der nahegelegenen Schule am Sandsteinweg.

Ursprünglich auf Jugendliche ab 12 Jahren ausgerichtet, zeigt sich: Auch viele Zehn- bis Zwölfjährige suchen einen Ort zum Spielen und Zusammensein. Für sie wurde eine eigene Öffnungszeit eingerichtet – mit Erfolg. Eine feste Gruppe nutzt das Angebot regelmäßig.

  • Mehrere Jugendliche spielen Basketball auf einem blau-gelben Outdoor-Court vor einem Wohnhochhaus, während herbstliche Bäume den Platz umrahmen.
    Seit Mitte Juni lädt der Jugendclub auch samstags zum Mitmachen ein – jeweils von 14 bis 20 Uhr.
  • Gruppe von Schulkindern betritt einen hellen Freizeitraum mit Spielangeboten wie Kicker und Darts, während ein Junge stolz ein blaues T-Shirt hochhält.
    Unter der Woche beginnt das Programm ab 16 Uhr, dienstags und freitags geht es in die Verlängerung: Dann steht ab 20 Uhr ein „Open Gym“ auf dem Plan. Damit bietet der Club an fünf Tagen pro Woche verlässliche Anlaufpunkte.
  • Ein Mädchen spielt an einem Billardtisch und hält einen Queue in der Hand. Der Raum ist hell und mit großen Fenstern ausgestattet.
    Auch wenn der Jugendclub derzeit überwiegend von Jungen besucht wird, wächst das Interesse unter Mädchen – insbesondere in den Ferien – spürbar.
  • Jugendliche spielen Basketball auf einem Außenplatz unter Bäumen. Einige werfen den Ball während andere zuschauen.
    Das ALBA-Team freut sich darauf, gemeinsam mit den Jugendlichen viele lebendige Sommertage voller Sport, Begegnung und Miteinander zu erleben.

Begeisterung für Sport, Spiel – und die neue Konsole

Die Jugendlichen nutzen die Angebote auf vielfältige Weise - draußen beim Basketball, an der Tischtennisplatte, beim Federball oder auf der Slackline. Drinnen ist besonders die neue Konsole beliebt. Trotz der großen Bandbreite läuft das Miteinander fair und respektvoll ab. Die Jugendlichen achten aufeinander und gehen sorgsam mit dem Material um – ein Zeichen, dass sie den Raum als „ihren“ begreifen.

Insgesamt ist die Besucherschaft so bunt wie die Gropiusstadt selbst. Jugendliche unterschiedlichster Herkunft kommen hier ganz selbstverständlich zusammen. Wünsche werden gehört und umgesetzt. So wurde auf Anregung einiger Kinder eine gemeinsame Kochzeit am Donnerstag eingeführt – ein neues, gemeinschaftsstiftendes Format, das bereits gut ankommt.

Offene Türen im Quartier

Der ALBA-Jugendclub ist ein Ort, an dem Jugendliche einfach sein dürfen: ohne Leistungsdruck, ohne Teilnahmezwang – aber mit vielen Möglichkeiten. Wer also Kinder oder Jugendliche kennt, die zwischen 10 und 16 Jahren sind und nach einem Ort zum Verweilen, Spielen und Aktivsein suchen: Der ALBA-Jugendclub in der Lipschitzallee freut sich jederzeit über neue Gesichter.

Austausch über den Kiez hinaus

Der Jugendclub ist nicht nur ein Ort für Gropiusstadt-Kids – er schafft auch Kontakte über Bezirksgrenzen hinweg. In den Winterferien trafen sich Jugendliche aus der Gropiusstadt mit dem ALBA-Jugendclub Wedding zum gemeinsamen Schlittschuhlaufen. Solche Austauschaktionen stärken das Gemeinschaftsgefühl und sollen künftig regelmäßig stattfinden. Ob gegenseitige Besuche, Ausflüge oder sportliche Wettbewerbe – ALBA zeigt damit, dass offene Jugendarbeit Brücken schlagen und Vernetzung ermöglichen kann.

Bewegung unter freiem Himmel

Mit dem Sommer startet auch die Outdoor-Saison: Der Basketballkorb im Außenbereich ist ein beliebter Treffpunkt, dazu kommen mobile Angebote wie Tischtennis, Slackline und Federball. Auch für die Sommerferien laufen bereits die Planungen – mit dem Ziel, den Jugendlichen spannende gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen.

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