Informationsverfahren Alt-Stralau 63-65
degewo AG
Auf der Halbinsel Stralau schaffen wir neuen Wohnraum für geflüchtete Menschen. Nebenan sanieren wir ein Bestandsgebäude für soziale und kulturelle Nutzungen.
- Partizipationsstufe:
- Information
Um was geht es?
Neubau: Wohnraum für Geflüchtete
Im Auftrag des Landes Berlin errichten wir ein Wohnhaus für geflüchtete Menschen (sog. MUF) auf dem Grundstück Alt-Stralau 63-65. Vorgesehen ist ein Neubau mit fünf bis sieben Stockwerken. Darin werden ab voraussichtlich Anfang 2029 bis zu 300 Menschen ein neues Zuhause finden. Der Baustart ist für Mitte 2027 vorgesehen.
Sanierung: ehemaliges Verwaltungsgebäude
Ab Anfang 2027 sanieren wir das historische Verwaltungsgebäude der Glaswerke Stralau, das sich auf demselben Grundstück befindet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Nach der Sanierung soll das Erdgeschoss mit kulturellen und sozialen Angeboten für die gesamte Nachbarschaft geöffnet werden. Die oberen Stockwerke werden voraussichtlich für Beratungsangebote genutzt, die sich an geflüchtete Menschen richten.
Architektonisches Konzept
Der Entwurf für den Neubau stammt von Arnold und Gladisch Architekten und wurde in einem Werkstattverfahren mit mehreren Architekturbüros ausgewählt. Neben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen waren auch das Landesdenkmalamt, das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung (LFU) sowie degewo und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg an der Auswahl beteiligt. In dem Entwurf werden Aspekte des Denkmalschutzes berücksichtigt.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird die Bebauung aussehen?
Vorgesehen ist ein Wohngebäude mit fünf bis sieben Stockwerken. Das Gebäude wird entlang der Straßenecke Alt-Stralau/Glasbläserallee gebaut. Zwischen dem Neubau und dem alten Verwaltungsgebäude entsteht ein Innenhof, der sich auf Höhe des Supermarktes öffnet. Der Lageplan und die Ansicht vermitteln einen ersten Eindruck der geplanten Bebauung.
Wie ist der aktuelle Stand (Juli 2026)?
Aktuell läuft das Vergabeverfahren für die weitere Planung und Bauausführung des Neubaus. Gleichzeitig bereiten wir die Sanierung des Bestandsgebäudes vor und führen Gespräche zur Vermietung der Gewerberäume.
Wer entscheidet über die sozialen und kulturellen Angebote im alten Verwaltungsgebäude?
In Abstimmung mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vermietet degewo das alte Verwaltungsgebäude nach derzeitigem Stand an einen sozialen Träger. Dieser Träger entscheidet dann gemeinsam mit dem Bezirk über die konkreten Angebote und Nutzungen des Gebäudes.
Wer ist für die Vermietung und den Betrieb des Wohngebäudes zuständig?
degewo errichtet das Gebäude im Auftrag des Landes und stellt es dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung (LFU) zur Verfügung. Das LFU mietet den gesamten Neubau an, wählt einen Betreiber aus und entscheidet über die Belegung der Wohnungen. Bei weiteren Fragen dazu können Sie sich direkt an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung (LFU) wenden: Pressestelle@LAF.berlin.de.