Unsere Kieze

Für lebenswerte und zukunftsfähige Kieze

Die Weiterentwicklung unserer Marke hat 2025 auch das Quartiersmanagement von degewo gestärkt. Sie definiert einen klaren Orientierungsrahmen für die Entwicklung lebenswerter, stabiler und sozial vielfältiger Nachbarschaften und verankert die Nähe zu unseren Mieterinnen und Mietern als zentrales Handlungsprinzip. Als kommunales Wohnungsunternehmen mit Verantwortung für über 150.000 Berlinerinnen und Berliner verstehen wir Quartiersentwicklung als integralen Bestandteil einer nachhaltigen Wohnraumversorgung. Unser Anspruch geht dabei über das Wohnen hinaus: Wir schaffen ein Zuhause. 

 

Dieses Video wird erst nach einem Klick auf “Bestätigen” geladen. Durch das Laden des Videos werden gegebenenfalls Daten an YouTube übermittelt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung

Das Quartiersmanagement verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der soziale, ökologische und städtebauliche Aspekte miteinander verbindet. Ziel ist es, Nachbarschaften zu stärken, Teilhabe zu fördern und soziale Stabilität langfristig zu sichern. Grundlage sind ein kontinuierliches quartiersbezogenes Monitoring sowie der enge Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern, lokalen Akteuren und der Verwaltung. 

Darauf aufbauend wurden auch 2025 quartiersspezifische Handlungskonzepte umgesetzt – unter anderem zur Stärkung sozialer Infrastrukturen, zum Klimaschutz, zur Förderung von Integration, Chancengleichheit und zur Prävention von Einsamkeit. Schwerpunkte lagen in Quartieren wie dem Allendeviertel, dem Brunnenviertel, der Gropiusstadt, Lankwitz, Marzahn, Mariengrün, am Mariannenplatz und an der Schlangenbader Straße. So leistet degewo einen nachhaltigen Beitrag zu lebenswerten Kiezen und stärkt das Zuhausegefühl – heute und in Zukunft. 

Service, Qualität und Nähe zu unseren Mieterinnen und Mietern

Im Jahr 2025 haben wir die Leistungen im Bestandsmanagement und in der Zentralen Kundenberatung (ZKB) gezielt weiterentwickelt. Ziel war es, die Servicequalität zu erhöhen, Prozesse zu optimieren und die Kundenerfahrung zu verbessern – digital, effizient und zugleich nah an den Bedürfnissen unserer Mieterinnen und Mieter. 

Ein Schwerpunkt lag auf der Optimierung der Bearbeitung von Schadensfällen, insbesondere bei komplexen Durchlaufs‑ und Versicherungsschäden. Mit neuen bereichsübergreifenden Prozessen und dem Einsatz zweier spezialisierter Experten für Schadensanierung wurden klare Zuständigkeiten geschaffen und die Koordination mehrerer Gewerke verbessert. Dies führte zu höherer Transparenz, kürzeren Bearbeitungszeiten und einer spürbaren Entlastung der betroffenen Haushalte. Großschäden werden weiterhin durch unter Tochterunternehmen, die degewo Technische Dienste GmbH betreut. 

Dieses Video wird erst nach einem Klick auf “Bestätigen” geladen. Durch das Laden des Videos werden gegebenenfalls Daten an YouTube übermittelt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung

Unser Serviceportal „Meine degewo“

Parallel dazu wurden die digitalen Serviceangebote weiter ausgebaut. Zum dritten Geburtstag erhielt das Serviceportal „Meine degewo“ ein umfassendes technisches und gestalterisches Update. Mit über 47.000 aktiven Nutzerinnen und Nutzern ist es ein zentraler Kanal der Kundenkommunikation – von der digitalen Schadensmeldung über Dokumentenabrufe bis hin zu Verbrauchsinformationen. Der Ausbau digitaler Prozesse trägt zugleich zur Ressourcenschonung bei. Ergänzend wurde das Feedbackmanagement weiterentwickelt, um Rückmeldungen systematisch für Verbesserungen zu nutzen.

Mieterbefragung als Grundlage für kontinuierliche Verbesserung

Wichtige Impulse lieferte auch die Mieterbefragung 2025. Die Ergebnisse zu Wohnzufriedenheit, Services und Zuhausegefühl dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung von Angeboten, Prozessen und Quartieren. Unser Anspruch ist es, uns auf Basis des direkten Feedbacks unserer Mieterinnen und Mieter kontinuierlich zu verbessern und aus den Erkenntnissen konkrete Maßnahmen abzuleiten. Begleitende Aktionen vor Ort stärkten zusätzlich Begegnung und Gemeinschaft.

Neues Serviceangebot Wohnungswechsel

Mit neuen Angeboten reagierte degewo zudem auf veränderte Lebenssituationen. Seit September 2025 ermöglicht ein Wohnungswechsel‑Modell im Verbund der landeseigenen Wohnungsunternehmen flexiblere, bedarfsgerechte Wohnlösungen und unterstützt insbesondere ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Mieterinnen und Mieter. 

Wichtige Impulse lieferte auch die Mieterbefragung 2025. Die Ergebnisse zu Wohnzufriedenheit, Services und Zuhausegefühl dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung von Angeboten, Prozessen und Quartieren. Begleitende Aktionen vor Ort stärkten zusätzlich Begegnung und Gemeinschaft. 

Dieses Video wird erst nach einem Klick auf “Bestätigen” geladen. Durch das Laden des Videos werden gegebenenfalls Daten an YouTube übermittelt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung

Kalle erklärt

Ein sichtbarer Baustein der Service‑ und Markenkommunikation ist die Einführung der Erklärfigur Kalle. In kurzen Videos erläutert Kalle komplexe Themen verständlich und praxisnah, etwa zu Genehmigungsfragen oder Balkonkraftwerken, und stärkt so Transparenz und Serviceorientierung.

Kunst und Kultur: Zuhausegefühl im Quartier stärken

Kunst und Kultur sind für degewo ein zentraler Bestandteil der Quartiersarbeit und Ausdruck des Anspruchs, Orte zu schaffen, an denen Menschen sich zuhause fühlen. Mit vielfältigen, niedrigschwelligen Formaten fördern wir Begegnung, Zusammenhalt und Teilhabe und stärken die Identität unserer Quartiere. 

Dieses Video wird erst nach einem Klick auf “Bestätigen” geladen. Durch das Laden des Videos werden gegebenenfalls Daten an YouTube übermittelt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung

Seniorinnen applaudieren Musikerin bei kleinem Konzert.

Musik, die verbindet – von Zuhausekonzerten bis Kiezkonzerten

Ein besonderes Beispiel dafür sind die Zuhausekonzerte, die 2025 achtmal direkt in degewo‑Quartieren stattfanden. In Zusammenarbeit mit SOPHIA und der Sängerin Mira Ida entstanden intime musikalische Begegnungen in Nachbarschaftstreffs und Residenzen, die Nähe, Austausch und Zugehörigkeit erlebbar machten. Der degewo‑Song „Willkommen zuhause“ brachte dabei den Markenkern auf den Punkt. 

Auch im öffentlichen Raum wirkte Musik verbindend: Die Kiezkonzerte in Kooperation mit dem Konzerthaus Berlin verwandelten die Marzahner Promenade in eine offene Konzertbühne. Unter dem Motto „Filmmusik für Zuhause“ erlebten über 200 Besucherinnen und Besucher ein generationenübergreifendes Konzerterlebnis. Die Veranstaltung bildete den Auftakt der Klang & Kunst Promenade, die den Sommer über weitere kulturelle Impulse setzte. 

 

Kinder tanzen vor Bühne, Musikerin singt unter Pavillon.

Kultur im Quartier erleben – offen, niedrigschwellig, gemeinschaftlich

Kulturelle Teilhabe stand auch beim Kunstprojekt „Vielheit // Musterexemplare“ im Brunnenviertel im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Künstlerin Josefine Günschel gestaltete Baumstämme in der Brunnenstraße spiegeln die kulturelle Vielfalt des Quartiers wider. Ergänzt wurde das Projekt durch das Format „Konzert unter Bäumen“, bei dem Musik, Kunst und Nachbarschaft zusammenkamen – unterstützt durch das Engagement lokaler Gewerbemietender. 

Der Tag der offenen Promenade zeigte die Bandbreite kultureller Beteiligung: Über 300 Besucherinnen und Besucher nahmen an Workshops, Mitmachaktionen und Aufführungen teil. Auch Veranstaltungen wie „Tanz in den Herbst“ förderten generationsübergreifende Begegnungen und ein friedliches Miteinander im Kiez. 

 

Musikgruppe spielt Trommeln bei Straßenfest im Wohngebiet.

Feste, Traditionen und Identität im Kiez

Traditionelle Feste wie der Marzahner Minikarneval oder die Christmas Promenade stärkten darüber hinaus die Identifikation mit dem Quartier. In der Adventszeit wurde die Promenade zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs, begleitet von Musik, Illuminationen und Angeboten für Jung und Alt. 

Kunst und Kultur bedeuten für degewo zudem Verantwortung für Geschichte und Erinnerung. Mit der Enthüllung der Berliner Gedenktafel für Günter de Bruyn an einem degewo‑Gebäude in der Krugpfuhlsiedlung wurde die enge Verbindung von Literatur, Stadtgeschichte und Unternehmensgeschichte sichtbar – und zugleich das langfristige Engagement von degewo für bezahlbares Wohnen und soziale Verantwortung unterstrichen. 

Sport und Gesundheit: Bewegung schafft Gemeinschaft und Zuhausegefühl

Sport und Gesundheit sind für degewo zentrale Bausteine einer lebendigen Quartiersentwicklung. Mit vielfältigen Bewegungs- und Gesundheitsangeboten fördern wir nicht nur körperliches Wohlbefinden, sondern auch Teamgeist, Selbstvertrauen und den sozialen Zusammenhalt in unseren Nachbarschaften. Unser Anspruch geht dabei über einzelne Veranstaltungen hinaus: Wir stärken Menschen langfristig – besonders Kinder und Jugendliche – und übernehmen Verantwortung für ein gesundes, lebenswertes Berlin. 

Dieses Video wird erst nach einem Klick auf “Bestätigen” geladen. Durch das Laden des Videos werden gegebenenfalls Daten an YouTube übermittelt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung

Viele Kinder stehen vor einer Bühne im Freien und heben die Arme beim Mitmachen.

Bewegung früh fördern – von der Schule bis ins Quartier

Ein Herzstück unseres Engagements ist der degewo-Schülertriathlon, der 2025 bereits zum 16. Mal stattfand und mit rund 970 teilnehmenden Kindern einen neuen Rekord verzeichnete. Seit 2007 organisieren wir das Event gemeinsam mit starken Partnern wie dem Bezirksamt Neukölln, dem Landessportbund Berlin, Schulen und Vereinen. In den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen erleben die Kinder, was in ihnen steckt – nicht als Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer, sondern im Team. Der Schülertriathlon ist längst fester Bestandteil des Berliner Sportkalenders und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Sport Gemeinschaft schafft und Selbstwirksamkeit fördert. 

Ergänzt wurde das Großevent durch ein gezieltes Vorbereitungsformat, das degewo-Triathlon-Camp im degewo-Stadion. Hier trainierten 2025 rund 135 Kinder unter professioneller Anleitung und erlebten Sport als gemeinschaftliches Lernen – mit Staffelrennen, Pasta-Party und jeder Menge Vorfreude auf den großen Tag. 

Dieses Video wird erst nach einem Klick auf “Bestätigen” geladen. Durch das Laden des Videos werden gegebenenfalls Daten an YouTube übermittelt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung

Kinder laufen bei einem Rennen auf einer Bahn, begleitet von einem Bären-Maskottchen.

Die degewo-Bewegungschallenge – Schritte, die verbinden

Einen besonderen Stellenwert nimmt die degewo-Bewegungschallenge ein, die 2021 ins Leben gerufen wurde und sich seither zu einem echten Herzensprojekt entwickelt hat. 2025 sammelten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus 40 Schulen innerhalb von vier Wochen gemeinsam beeindruckende 44.864.481 Schritte. Die Challenge zeigt, wie niedrigschwellige Bewegungsangebote Motivation, Zusammenhalt und Freude an Bewegung fördern können. 

Der persönliche Austausch vor Ort – etwa beim gemeinsamen Start mit Leichtathletik-Europameister Julian Weber oder bei der Übergabe des Siegerchecks an die Gewinnerschule in Neukölln – machte deutlich, wie viel diese Initiative bei den Kindern bewirkt. Begeisterung, Stolz und Teamgeist waren spürbar und bestätigten uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen. 

Menschen stehen an einem Infostand unter einem Zelt bei einer Veranstaltung im Freien.

Sport im Kiez – offen für alle

Mit Formaten wie den degewo-Soccerlympics, dem Mieterhandballcamp und weiteren Bewegungsangeboten bringen wir Sport direkt in die Quartiere. In Kooperation mit dem Berliner Fußball-Verband laden wir Kinder, Jugendliche und Familien zu sportlichen Mitmachaktionen ein und stärken das Miteinander im Kiez. Auch wenn wetterbedingte Ausfälle 2025 nicht ausblieben, zeigte allein der Auftakt in Marzahn mit fast 250 Teilnehmenden, wie groß der Bedarf und die Begeisterung für solche Angebote sind. 

Nachwuchs fördern, Haltung zeigen

Seit 2018 unterstützen wir gemeinsam mit dem Berliner Leichtathletik-Verband das degewo-Junior-Team. Die jungen Athletinnen und Athleten stehen für Disziplin, Durchhaltevermögen und klare Ziele – Werte, die weit über den Sport hinauswirken. Für uns ist Nachwuchsförderung keine Einzelmaßnahme, sondern Ausdruck unserer Haltung: Wer Zuhause schafft, übernimmt Verantwortung für Perspektiven und Zukunft. 

Eine Gruppe von Menschen steht drinnen vor einem Glücksrad und schaut zu.

Gesundheit ganzheitlich denken – der Gesundheitstag Wutzky

Sportliche Aktivität und Gesundheitsprävention gehören für uns untrennbar zusammen. Der Gesundheitstag Wutzky zeigte 2025 eindrucksvoll, wie vielfältig Gesundheitsförderung im Quartier aussehen kann. Mit Bewegungsolympiade, kostenlosen Gesundheitschecks, Talks, Mitmachaktionen und einer Capoeira-Show wurde das Wutzky-Center in der Gropiusstadt zum Treffpunkt für alle Generationen. Über 100 Teilnehmende nutzten die Angebote, informierten sich, kamen ins Gespräch und wurden selbst aktiv – unterstützt von engagierten Gewerbemietenden und Partnern aus dem Kiez. 

Demokratische Mitbestimmung und Partizipation: Gemeinsam Verantwortung für das Zuhause übernehmen

Demokratische Mitbestimmung ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur von degewo. Als landeseigenes Wohnungsunternehmen verstehen wir Wohnen nicht nur als Bereitstellung von Wohnraum, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe. Die aktive Einbindung unserer Mieterinnen und Mieter stärkt Vertrauen, verbessert Entscheidungsprozesse und trägt wesentlich zur Lebensqualität in unseren Quartieren bei. Partizipation ist dabei kein Zusatz, sondern fester Bestandteil unseres Selbstverständnisses.  

Große Gruppe sitzt an langen Tischen bei Veranstaltung.

Mietergremien als tragende Säule der Beteiligung

Mit unseren Mieterbeiräten und dem Mieterrat verfügen wir über etablierte, demokratisch legitimierte Beteiligungsstrukturen, die den kontinuierlichen Austausch zwischen Mieterschaft und Unternehmen sichern. Die Mietergremien bringen Anliegen, Perspektiven und Erfahrungen aus den Quartieren ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Bestände und Services. 

2025 wurden in mehreren Quartieren neue Mieterbeiräte gewählt – unter anderem in Köpenick, in Friedrichshagen, im Cecilienviertel, in der Schlangenbader Straße, in Lichtenrade und in Tiergarten. Neue Mitglieder haben frische Impulse eingebracht, während erfahrene Beirätinnen und Beiräte für Kontinuität sorgten. Dieses Zusammenspiel aus Erneuerung und Erfahrung stärkt die Qualität der Zusammenarbeit nachhaltig. 

Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Teilhabe war zudem die erste digitale Mieterbeiratswahl im Quartier Oberschöneweide. Als erste landeseigene Wohnungsgesellschaft haben wir damit eine niedrigschwellige, zeitgemäße Beteiligungsform erfolgreich erprobt, die mehr Mieterinnen und Mieter erreicht und neue Zugänge zur Mitbestimmung eröffnet hat. 

Austausch, Anerkennung und Weiterentwicklung: Tag der Mietergremien

Mit dem Tag der Mietergremien 2025 würdigten wir das ehrenamtliche Engagement unserer Gremienmitglieder und schufen zugleich Raum für Austausch, Rückblick und Ausblick der Zusammenarbeit. Die Veranstaltung machte sichtbar, wie sehr die Arbeit der Mietergremien unsere tägliche Arbeit stärkt und setzte ein Zeichen für gelebte Mitbestimmung und partnerschaftliches Miteinander.

Menschen informieren sich an Tafeln zu Umgestaltungsideen.

Beteiligung im Quartier: Mitreden und mitgestalten

Partizipation bei degewo zeigt sich nicht nur in Gremienarbeit, sondern auch ganz konkret in der Gestaltung der Quartiere. Ein Beispiel dafür ist die Beteiligung zur Hofgestaltung am Mariannenplatz in Kreuzberg. Im Juli 2025 informierten wir unsere Mieterinnen und Mieter vor Ort und digital über die geplante Umgestaltung der Innenhöfe und luden sie aktiv zur Mitwirkung an Themenfeldern ein. 

Die Resonanz war groß: Bei der Infoveranstaltung und über ein digitales Crowdmapping brachten viele Mieterinnen und Mieter ihre Ideen ein – von neuen Sitzgelegenheiten über Hinweise zu unsicheren Bereichen bis hin zu Ideen für gemeinschaftliches Gärtnern. Die Vorschläge fließen nach Möglichkeit in die Planung ein. Ab 2026 entstehen so grünere, klimaangepasste und lebenswertere Höfe, die sich an den aktuellen Bedürfnissen der Mieterinnen und Mieter orientieren. 

Quartiersarbeit für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind zentrale Bestandteile der Quartiersarbeit von degewo. Ziel ist es, ökologische Verantwortung mit sozialem Miteinander zu verbinden und gemeinsam mit der Nachbarschaft klimaresiliente, lebenswerte Quartiere zu gestalten. Dabei setzen wir auf Beteiligung, niedrigschwellige Angebote und starke Partnerschaften vor Ort. 

Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten und Nistkasten im Wohnhof.

Stadtoasen und Gemeinschaftsgärten: Grünflächen mit Mehrwert

Mit den Stadtoasen schaffen wir klimaangepasste Rückzugsorte in dicht bebauten Quartieren. Begrünte Flächen, Schattenplätze und gemeinschaftlich genutzte Gärten verbessern das Mikroklima, fördern Biodiversität und stärken das nachbarschaftliche Engagement. Der PrimaKlimaGarten in Lichtenrade, erste Stadtoase von degewo, wurde 2025 für den Wettbewerb Klimaschutzpartner Berlin nominiert und steht beispielhaft für die Verbindung von Klimaanpassung und Beteiligung. 

Frau berät Mann in einem offenen Werk- und Begegnungsraum mit Infoplakaten.

Zero Waste im Quartier: Machbarschaft und Kreisler

In der Gropiusstadt macht das Projekt Machbarschaft nachhaltiges Handeln im Alltag erlebbar. Repaircafés, Kleidertausch und gemeinsames Kochen fördern Kreislaufwirtschaft und Begegnung. Der Reparatur‑ und Leihladen Kreisler ist dabei ein zentraler Anlaufpunkt. Für das Engagement erhielt das Projekt Machbarschaft 2025 den 2. Platz beim Zero Waste Award der BSR sowie eine Auszeichnung im Wettbewerb Mittendrin Berlin!

Menschen entsorgen Sperrmüll gemeinsam an einem Müllfahrzeug.

Saubere Kieze, starke Nachbarschaft: BSR-Kieztage und Sperrmüllaktionen

Ein weiterer Baustein der Quartiersarbeit sind BSR‑Kiez‑ und Sperrmülltage, bei denen Nachhaltigkeit, Service und Nachbarschaft zusammenkommen. So wurde zum Beispiel beim Kieztag in der Lehrter Straße deutlich, wie gemeinsames Handeln Ressourcenschonung, Wiederverwendung und Austausch auf Augenhöhe fördern kann.

Informationsstand mit Pavillon und Sitzstühlen im Hof.

Klimaanpasste Freiräume: Mehr Schatten, mehr Miteinander

Auch bei der Gestaltung von Freiräumen setzten wir 2025 gezielt auf Klimaanpassung. In Marzahn‑Hellersdorf entstanden an neun Standorten schattige Aufenthaltsorte mit Pergolen und Sonnensegeln, die Hitzeschutz bieten und das soziale Miteinander fördern. Die durch das Städtebauförderprogramm Nachhaltige Erneuerung geförderten Maßnahmen zeigen, wie wirkungsvoll auch kleinere Eingriffe sein können.

Gruppe von Menschen bei einer Führung im begrünten Wohnumfeld.

Kunst trifft Klimaschutz: Nightcaps gegen Lichtverschmutzung

Im Brunnenviertel verbindet das Kunstprojekt Nightcaps Klimaschutz mit Umweltbildung. Künstlerisch gestaltete Lichtkappen für Straßenlaternen reduzieren Lichtverschmutzung und sensibilisieren für den Schutz von Nachtökosystemen. Partizipative Workshops stärkten zudem die Identifikation der Anwohnerinnen und Anwohner mit ihrem Quartier.