Beteiligungsverfahren Revitalisierung des Wiesenburg-Areals

Menschen stehen unter einem Pavillon in einem Hof und besprechen Pläne, die vor ihnen auf dem Boden liegen.

Entwicklung eines zukunftsfähigen gemeinwohlorientierten Sanierungs- und Nutzungskonzeptes für das Areal Wiesenburg.

Partizipationsstufe:
Mitentscheidung

Die Wiesenburg wurde ursprünglich vom Berliner Asylverein 1896 als Obdachlosenasyl eröffnet und ist heute ein Ort für Handwerk, Kunst- und Kulturschaffende sowie Wohnort für Berlinerinnen und Berliner. Im Jahr 2014 übergab das Land Berlin das Wiesenburgareal an uns. Seither ist es unser Ziel, das zwölf Hektar große Areal mit der denkmalgeschützten Gebäudesubstanz behutsam zu sanieren und zu revitalisieren. Auf dem südlichen Geländeteil entstehen bis Sommer 2021 fünf neue Wohnbauten mit rund 100 bezahlbaren Wohnungen. Bei der Planung der behutsamen Erneuerung der Wiesenburg und Entwicklung von Perspektiven für das Gesamtareal werden seit 2015 Anwohnerinnen und Anwohner, Nutzerinnen und Nutzer als auch Nachbarn beteiligt.

 

Revitalisierung der Wiesenburg – vom Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert

Für die Revitalisierung der Wiesenburg wird degewo von Bund und Land finanziell unterstützt. Aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ sowie aus Landesmitteln steht eine Fördersumme von insgesamt 7,5 Mio. Euro zur Verfügung. Durch diese Förderung  ergibt sich nun die Chance, die historischen Gebäude zu sanieren und zu revitalisieren.

Ziel ist, den Bestand zu sichern, das Areal zu erneuern und zu öffnen sowie einen Ort des kulturellen Austauschs zu schaffen. Für die Zusammenarbeit zwischen den fünf Partnern Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Bezirk Mitte, Quartiersmanagement Pankstraße/Reinickendorfer Straße, Verein Die Wiesenburg e. V: und degewo haben wir Grundsätze in einer Kooperationsvereinbarung festgelegt. Grundlage für die Sanierung bildet nun ein Nutzungskonzept, das im Rahmen eines partizipativen Werkstattverfahrens gemeinsam mit den Partnern und weiteren Beteiligte im Jahr 2020 erarbeitet wurde. Das Ergebnis liegt in Form einer Ausstellung du einer Broschüre vor.

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